Sommerlager 2017

DPSG Pfadfinder verbringen ihr Sommerlager im Breisgau

Die DPSG Pfadfinder verbrachten ihr diesjähriges Sommerlager auf einem speziellen Zeltplatz für Pfadfinder in Staufen im Breisgau.

Das Lager stand unter dem Motto „Love, Peace & Pfadis“. Deshalb konnten sich die 35 teilnehmenden Pfadfinder zehn Tage lang auf den Spuren der Hippies bewegen.

Passend zum Motto bauten die älteren Teilnehmer (Rover) eine Infotafel in der Form eines VW Busses. Die weiteren Bauten wurden von jüngeren Teilnehmern errichtet. Die Wölflinge (ab sieben Jahren) bauten einen Barfußpfad bei dem sie die Natur mit ihren Füßen erspüren konnten. Die Jupfis (zehn bis 14 Jahre) kümmerten sich um eine überdachte Essenstelle und ein Lagertor und die Pfadfinder (14 bis 16 Jahre) errichteten einen Bannermast.

Außerdem konnten die Teilnehmer des Lagers ihre Zelte mit bemalten Bettlaken verzieren, sodass das Lager aussah wie eine Zeltstadt auf einem Hippiefestival. Neben der Gestaltung des Lagerplatzes konnten die Trupplinge auch etwas zum Abendprogramm beitragen. Beim gemütlichen Zusammensitzen am Lagerfeuer mit speziellem Tee, Chai genannt, führten verschiedenste Konstellationen an Teilnehmern Programmpunkte vor. Aber auch Tagsüber konnten sie die Kinder aktiv betätigen. Im Laufe des Lagers fand eine Bachwanderung mit Schatzsuche, ein Besuch im Stollen von Staufen, Kegeln, eine Fotoaktion, eine Tour durch die Innenstadt von Staufen und vieles mehr statt. Sollten sich die Kinder mal nicht auf einer solchen Aktivität befinden konnten sie allerdings Freundschaftsbändchen knüpfen, Halstuchknoten binden oder Instrumente selbst bauen. Das Lager war für alle Beteiligten ein voller Erfolg, alle sind schon voller Vorfreude für das nächste Lager.

 

Sommerlager 2016

DPSG Pfadfinder reisen zu internationalem Jugendlagerplatz "Zellhof" in Österreich

Wie jedes Jahr verbrachten die DPSG Pfadfinder*Innen vom Stamm St. Jakobus Pfullendorf auch in diesen Sommer wieder 10 Tage zusammen auf einem Lagerplatz. Vom 29.07.-07.08.2016 ging die Reise dieses Mal in das internationale Pfadfinderdorf „Zellhof“ in Österreich. In diesem Dorf versammelten sich Pfadfindergruppen aus den Niederlanden, aus Italien, England, Irland, Spanien, Portugal, Österreich und Deutschland.

Die 23-köpfige Gruppe, unter der Leitung von Sabrina Hirling und Stefan Menner und ihrem Leiter*Innen-Team, erlebte bei bestem Wetter viele ereignisreiche Tage z.B. beim Fußballspielen auf einem großen Bolzplatz mit den anderen internationalen Gästen, beim „Tag der offenen Töpfe“, an dem jeder Stamm eines seiner typischen Lageressen kocht und dann alle Pfadfinder*Innen auf dem Dorfplatz davon probieren lässt, sowie bei vielen Geländespielen und bei der Erkundung der Umgebung, wie z.B. des in der Nähe gelegenen Mattsees, der nicht nur zu Fuß erreicht, sondern auch noch per Kanu näher unter die Lupe genommen wurde.

Ganz stolz waren die Leiter auf ihre Trupplinge als es an die Lagerbauten ging: die Jüngsten, die Wölflingsstufe, stellten eine tolle Infowand auf, an der jegliche Neuigkeiten sichtbar angebracht werden konnten; die Jupfis bauten eine überdachte Essensstelle und die Pfadistufe errichteten ein super Lagertor, welches als Erkennungszeichen für den Pfullendorfer Stamm diente. Da das eigentliche Küchenteam dieses Jahr verhindert war, hat die Roverstufe (die Gruppe mit den ältesten Trupplingen) den Stamm durch das Kochen kulinarischer Lagerkost grandios unterstützt.

In Erinnerung bleiben den Trupplingen vor allem auch ihre Stufentage, an denen sie mit ihren Leitern verschiedene Dinge unternahmen: die Wölflinge beendeten eine Wanderung an den nahegelegenen Mattsee mit einer Abkühlung und einer Runde Minigolf. Abends am Lagerfeuer wurde dann der Taschenmesserführerschein gemacht. Auch die Jupfis nahmen sich den Mattsee als Ziel und ließen den Tag gemütlich am Lagerfeuer mit kleinen Gruppenspielen ausblenden. Eine überraschende Aktion planten die Pfadileiter für ihre Gruppe: die Trupplinge wurden um 3 Uhr nachts geweckt und starteten eine große Wanderung in das 23km entfernte Salzburg. Auf ihrem Weg konnten sie den Sonnenaufgang genießen und verbrachten anschließend den Tag in Salzburg verbracht.

Ein schönes Andenken nahmen die Kinder und Jugendlichen in Form eines internationalen Freundschaftsabzeichens mit nach Hause, welches vom Zellhof an Gruppen vergeben wird, welche gemeinsam mit den anderen Pfadfindern im Dorf Aktivitäten, wie z.B. Gruppenspiele o.ä. durchführen.

Das Lager endete dann zuletzt mit einem großen Abschlussfeuer und dem Pfadigetränk Tschai beim traditionellem Stammesabend und wurde mit dem Höhepunkt einer letzten Nacht auf einem offenen "Dachboden" über dem Waschhaus getoppt. Alles in allem, war es ein gelungener Lageraufenthalt, der viele schöne Erinnerungen zurücklässt.

Pfadfinder besuchen ehemaligen Stadtpfarrer Albert Eckstein

Pfullendorf - Pfullendorfs ehemaliger Stadtpfarrer hat sich auf dem Lindenberg gut eingelebt. Das berichten die Pfadfinder nach einem Besuch.

Besuch auf dem Lindenberg (von links): Stefan Menner, Sabrina Hirling, Isabel Hirling, Albert Eckstein, Nadine Lienemann, Patrick Mödinger und Christopher Abt.
Besuch auf dem Lindenberg (von links): Stefan Menner, Sabrina Hirling, Isabel Hirling, Albert Eckstein, Nadine Lienemann, Patrick Mödinger und Christopher Abt.

Die Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg aus Pfullendorf haben den ehemaligen Stadtpfarrer Albert Eckstein besucht. Nach der Ankunft in der Gebets- und Wallfahrtsstätte Maria Lindenberg stimmten sich die Pfadfinder und Albert Eckstein zunächst beim Mittagessen auf den bevorstehenden Tag ein, so wie es mit dem ehemaligen Stadtpfarrer nach dem Georgsgottesdienst immer üblich war, teilen die Pfadfinder mit.

 

 

Danach besuchte die Gruppe das Kloster St. Peter. Hier erhielten die Pfadfinder eine private Führung. Besonders gut gefiel der Gruppe die Andacht, die nach der Führung gehalten wurde. Hier wurden sie von Pfarrer Eckstein sogar namentlich genannt. Später tauschte man sich bei Kaffee und Kuchen über die früheren gemeinsamen Erlebnisse aus. „Er hat seinen Humor nicht verloren und ist von der Art her genauso, wie er hier war,“ berichtet Sabrina Hirling. Albert Eckstein vermisse die Arbeit in Pfullendorf sehr, vor allem auch Albert's Schlemmereckle, die Besuche im Lager und den Georgsgottesdienst mit anschließender Einkehr. Ihm gehe es soweit gut, berichten die Pfadfinder, seine Arbeit auf dem Lindenberg mache Eckstein Spaß. „Es ist genau das Richtige für seine gesundheitliche Verhältnisse.“ Er arbeitet dort, wo andere Leute Urlaub machen, richten die Pfadfinder von Pfarrer Eckstein aus. Das Verhältnis ist immer noch sehr herzlich. „Wir hätten ihn am liebsten mit her gebracht“, so Sabrina Hirling.

 

 

(Quelle: Südkurier, Erschienen am 23.10.2014)

Georgs Pfadfinder - in acht Tagen um die Welt

In acht Tagen reisten die Pfadfinder der deutschen Pfadfinderschaft St. Georg um die Welt, jedenfalls ließ dies das Motto des aktuellen Sommerlagers verlauten. Die 30 Pfadfinder der DPSG Pfullendorf verbrachten ein achttägiges Sommerlager in Ehlenbogen bei Alpirsbach. In diesem Lager erlebten die Trupplinge, wie die Kinder in der DPSG genannt werden, ein spannendes Rahmenprogramm und beschäftigten sich mit den verschiedensten Ländern, Kontinenten und Kulturen. Die Reise begann am zweiten August mit der Anreise und Aufbauarbeiten. In den folgenden Tagen betrieben die Trupplinge nach dem Vorbild des Kolonialzeitalters Seehandel, besuchten eine Grenzführung der ehemaligen Badischen-Württembergischen Grenze und erlebten auch kulinarische Spezialitäten verschiedenster Nationen. Bei der Nachtwanderung bekamen sogar die Leiter ein flaues Gefühl. Nachts versuchten sich einige „Überfäller“ den Banner anzueignen, doch dank unserer motivierten Nachtwache, konnte dieser Pfadfinderbrauch vereitelt werden. Um das Lager angemessen ausklingen zu lassen, veranstalteten die Pfadfinder am Samstag noch einen Stammesabend, an welchem alle zusammen ein letztes Mal feierten. Am zehnten August ging das Lager dann zu ende. Für den Stamm war dieses Sommerlager ein voller Erfolg. Wir möchten unseren Unterstützern herzlich danken und freuen uns schon auf das nächste Lager. Mehr Informationen und Bilder finden sie auf hier.

Gut Pfad

Der Pfullendorfer Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) vor dem Banner.
Der Pfullendorfer Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) vor dem Banner.

Pfadfinder landen bei den Pfingstspielen auf Platz zwei

Für die Teilnehmer steht allerdings das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund

Der Pfullendorfer Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zählt zu den stärksten im Bezirk Hohenzollern: Bei den Pfingstspielen unter dem Motto „Ein unbeugsames Dorf“ in Hechingen belegten die Pfadfinder den zweiten von neun Plätzen. Besser schlugen sich nur die Pfadfinder aus Fischingen. Die Pfingstspiele bestehen aus zwei gewerteten und einem wertungsfreiem Spiel pro Stufe. Das wertungsfreie Spiel wird mit anderen Stämmen gemeinsam bestritten um sich gegenseitig kennen lernen zu können. Alles in allem steht das gemeinschaftliche Erlebnis weit mehr im Vordergrund als ein Platz auf dem Siegertreppchen.

 

Die DPSG-Pfadfinder im Bezirk Hohenzollern treffen sich alle zwei Jahre, um unter sich den Stärksten auszumachen. Dieses Mal trafen sich knapp 500 Pfadfinder, um miteinander das Pfingstwochenende zu verbringen. Am Freitag begann das Lager für den Vortrupp, am Samstag kamen die Trupplinge pünktlich zum Mittagessen am Lagerplatz an. Nach einer kurzen Aufbauphase ging es dann richtig los: Das Lager wurde mit einer festlichen Zeremonie vom Bezirksvorsitzenden und den Gastgebern eröffnet. Gleich darauf waren die Trupplinge gefordert: Im ersten Wertungsspiel mussten sie mit ihren Stufen gegen die der anderen Stämme antreten.

 

Bei einem Stufenabend am Sonntagabend feierten alle Pfadfinder einer Stufe in geselliger Atmosphäre. Offiziell beendet wurde das Lager dann am Montagmittag.

 

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Erschienen: 12.06.2014)

Der Pfullendorfer Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) sichert sich bei den Pfingstspielen in Hechingen einen Platz auf dem Siegerpodest.
Der Pfullendorfer Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) sichert sich bei den Pfingstspielen in Hechingen einen Platz auf dem Siegerpodest.

Pfadfinder bekommen neue Zelte

Die Pfadfinder der DPSG Pfullendorf und ihre neuen Zelte.
Die Pfadfinder der DPSG Pfullendorf und ihre neuen Zelte.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus Pfullendorf hat sich neue Zelte angeschafft. Diese Investition wurde den Pfadfindern vor allem durch Spenden des Lions Clubs, der Pfarrgemeinde St. Jakobus, der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch, des Frauenwerkkreises, der Firma Hennig, der MTS Maschinenbau GmbH sowie vielen weiteren engagierten Unterstützern möglich gemacht. Vergangenen Samstag testeten die Leiter die neuen Zelte in Unterrehna. „Die neuen Zelte bieten uns mehr Platz für die Arbeit mit den Trupplingen“, sagt Stefan Menner, Vorstandsmitglied der DPSG Pfullendorf. Im vergangenen Jahr waren die Pfadfinder der DPSG Pfullendorf bei ihrem Sommerlager von einem Sturm überrascht worden. Dabei wurden einige der Zelte stark beschädigt oder vollkommen zerstört, sodass Neuanschaffungen nötig geworden waren.

 

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Erschienen: 23.05.2014)

 

Pfadfinder erinnern an ihren Patron St. Georg

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Pfullendorf und Pfarrer Martinho Dias Mértola erinnern an den Heiligen Georg.
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Pfullendorf und Pfarrer Martinho Dias Mértola erinnern an den Heiligen Georg.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat mit einem Gottesdienst die Jährung ihres Patrons St. Georg gefeiert.

 

Die bereits etablierte Zeremonie, die dem Namenstag des Heiligen Georg, dem Schutzpatron der DPSG-Pfadfinder, gewidmet ist, erfuhr großen Zuspruch. Der Heilige Georg wird zwar unterschiedlich dargestellt, oft allerdings als Reiter mit einer Lanze, der einen Drachen tötet. Sein Mut und seine Tapferkeit sollen vorbildlich für die Pfadfinder sein. St. Georgs aktives Handeln gegen das Unrecht und für die Interessen der Opfer soll die Pfadfinder mobilisieren. Traditionen und Leitbilder wie der heldenhafte St. Georg bilden die Grundlagen für die soziale Arbeit im Stamm Pfullendorf.

 

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Erschienen: 27.04.2014)

Pfadfinder freuen sich über 1500-Euro-Spende

Alex Huenges (Zweiter von links) und Sebastian Schmäh (rechts) vom Lions-Club Überlingen-Pfullendorf überreichen den Scheck an Stefan Menner und Sabrina Hirling vom Vorstandsteam der Pfullendorfer Georgspfadfinder.
Alex Huenges (Zweiter von links) und Sebastian Schmäh (rechts) vom Lions-Club Überlingen-Pfullendorf überreichen den Scheck an Stefan Menner und Sabrina Hirling vom Vorstandsteam der Pfullendorfer Georgspfadfinder.

Die Pfullendorfer Georgspfadfinder freuen sich über eine Spende in Höhe von 1500 Euro vom Lions-Club Überlingen-Pfullendorf. Das Geld war bei einem Benefizkonzert mit den Miesbacher Musikanten im Dezember in der Stadtkirche St. Jakobus zusammengekommen.

 

Lions-Club-Mitglied Alex Huenges und Präsident Sebastian Schmäh überreichten den Scheck an Stefan Menner und Sabrina Hirling vom Vorstandsteam der Pfadfinder. Das Geld soll in die Anschaffung neuer Zelte investiert werden, weil die bisherigen beim Diözesanlager in Sigmaringen im vergangenen Jahr zum Großteil zerstört worden waren. „Ohne diese hohe Spende wäre es nicht so schnell möglich gewesen, die notwendigen Anschaffungen vorzunehmen“, schreibt Sabrina Hirling in einer Pressemitteilung. „Somit können sich alle Georgspfadfinder auf die bevorstehenden Pfingstspiele des Bezirkspfingstlagers in Hechingen freuen.“

 

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Erschienen am 07.04.2014)

Pfadfinder beleben Hauptversammlung mit Artistik

Jahresrückblick 2013

– Neue Zelte dank Spenden

 

Allen Grund zum Jubeln haben die Pfullendorfer Georgspfadfinder bei ihrer Hauptversammlung im Saal des Kolpinghauses gehabt: Wie immer präsentierten die einzelnen Stufen ihre Jahresberichte nicht als trockenen Rapport, sondern in Form von Darbietungen. Neben artistischen Einlagen sorgte vor allem eine Folge der Fernsehsendung „Galileo“ für gute Unterhaltung. Die beiden Stammesvorsitzenden Stefan Menner und Sabrina Hirling führten souverän durchs Programm und ließen die Hauptversammlung so zu einer kurzweiligen Veranstaltung werden, bei der alle Delegierten mitgestalten und mitbestimmen durften.

Neben der Teilnahme an diversen Lagern, engagierten sich die Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in diesem Jahr an zahlreichen Veranstaltungen, sodass die Liste der Unternehmungen ausgesprochen lang war. Zu den zahlreichen Aktivitäten zählten unter anderem die Gestaltung des Georgsgottesdienstes und das traditionelle Pfingstlager, das unter anderem den Jakobsweg entlang nach Hohenbodman führte. Dort durfte die Wölflingsstufe in luftiger Höhe im Aussichtsturm übernachten. Außerdem stellten die Pfadfinder eine Bannerdelegation an Fronleichnam, einen Kanuverleih beim Stadtseefest und das „Scoutside“ in Sigmaringen auf die Beine. Darüber hinaus waren sie beim Sommerferienspaß mit dabei, gestalteten das Pfarrfest und ein Hüttenwochenende in Hohenfels.

Damit ist das Engagement in diesem Jahr allerdings noch nicht beendet: So wollen die Pfadfinder noch rechtzeitig vor Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem nach Pfullendorf bringen. Mit derzeit 43 aktiven Mitgliedern ist die DPSG Pfullendorf gut aufgestellt. Zuletzt hatte ein schwerer Gewittersturm während des Sommerlagers in Sigmaringen den Großteil der Zelte zerstört und den Pfadfindern mehrere Tausend Euro Schaden hinterlassen. Ein beherzter Spendenaufruf sorgte schließlich dafür, dass die Pfadfinder wieder handlungsfähig sind. „Unser besonderer Dank gilt der Pfarrgemeinde, der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch sowie der Firma Hennig“, sagt Stefan Menner, Vorsitzender der DPSG Pfullendorf. „Ohne diese Sponsoren könnten wir uns die geplante Neuanschaffung von Zelten nicht leisten.“

Sommerlager 2013

St. Georgspfadfinder auf Abendteuerzeltlager

Die Pfullendorfer St. Georgspfadfinder nahmen mit 37 Teilnehmern am großen Diözesanzeltlager der DPSG Freiburg vom 1.-11. August in Sigmaringen teil.

Zu Gast waren rund 2000 Pfadfinder aus allen Teilen der Diözese Freiburg sowie aus ganz Deutschland und dem Ausland.

Das Pfadfinderlager hatte das Motto „Scoutside – Gemeinsam die Welt gestalten“, unter dem sich alle gemeinsam auf eine Entdeckungsreise begaben. Sie haben diese Welt besiedelt und sie so gestaltet wie sie sich wohlfühlten und miteinander leben konnten. Alle – von den Wölflingen bis zu den Leitern – konnten sich einbringen und mitentscheiden, als ein Teil eines Ganzen etwas zu bewegen. Von den einzelnen Pfadfinderstämmen wurden viele verschiedene und kreative Projekte angeboten wie z.B. eine Wellness-Oase, Hängematten selber knüpfen, eine Kleidertauschbörse oder Dschungel-Golf. Abends gab es gemütliche Lagerfeuerrunden mit Gitarren und Gesang.

 

Trotz des schweren Unwetters am Sonntag den 4. August wurde das Pfadfinderlager fortgeführt. Alle Teilnehmer wurden in die naheliegende Kaserne evakuiert und dort versorgt. Der Sturm wütete über den kompletten Zeltplatz und hinterließ sämtliche Sachschäden. Als die Pfadfinder nach einigen Stunden wieder zurück auf ihren Platz durften, mussten sie sich zuerst einen Überblick über das Unheil verschaffen damit sie überhaupt wussten wo sie wieder mit dem Aufbau anfangen sollten.

Zum Glück blieben alle Pfullendorfer Pfadfinder unversehrt. Das Unglück schweißte die Gruppe enger zusammen und steigerte darüber hinaus den Gemeinschaftsgeist des ganzen Lagers. Selbst das schlimmste Ereignis konnte gemeinsam bewältigt werden. Somit beschloss auch die Leiterrunde der St. Georgspfadfinder das Lager bis zum Ende weiter durchzuführen. Es stellte sich heraus, dass dies die einzig richtige Entscheidung war, denn das Lager war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und am Abschlussabend feierten nochmal alle kräftig miteinander.

„Scoutside 2013 – Gemeinsam die Welt gestalten“ wird so schnell niemand vergessen.

 
Mit Fackelwanderungen und Zeltlager begeistern
Den Pfadfindern von St. Georg ist die Gemeinschaft wichtig – Auch ernste Themen werden behandelt

Die beiden Vorstände Sabrina Hierling (links) und Stefan Menner lenken die Geschicke der St. Georgs Pfadfinder. (Foto: Oliver Linsenmaier)

Von Oliver Linsenmaier

„Man merkt in den Lagern wie wenig man eigentlich an Elektrogeräten braucht. Man kann auch zehn Tage ohne Fernsehen überleben“, sagt Stefan Menner. Der 21-Jährige ist seit zwei Jahren Vorstand von der deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in Pfullendorf und möchte den Kindern einen anderen Blickwinkel auf das alltägliche Leben vermitteln.

Seit dem ersten Adventswochenende hat Menner wieder eine weibliche Kollegin. Die 20-jährige Sabrina Hierling übernahm das zweite Vorstandsamt von David Waldschütz, der den christlichen Pfadfindern vier Jahre vorstand.

„Die Kinder bringen ihre Freunde mit, die schauen es sich dann an und sagen ,Das ist cool’ und bleiben da“, erklärt Hierling. Über Schulen, Freunde und Eltern versucht die DPSG an neue Mitglieder zu kommen. Besonders Mädchen machen sich rar, rund 75 Prozent der 40 aktiven Pfadfinder sind männlich. Das findet das passive Mitglied Marius Burth, der sich um Presseangelegenheiten kümmert, wenig verwunderlich. „Das liegt sicher auch an den Interessen. Zelten ist jetzt nicht jedes pubertären Mädels Traum“, sagt er und ergänzt, „unsere Aufgabe ist es an der Kirche dran, pfadfinderisches Leben zu gestalten.“

 

In der Praxis bedeutet dies ein Treffen pro Woche der jeweiligen Altersgruppen im Kolpinghaus. Aufgeteilt sind sie in Wölflinge (8-11 Jahre), Jungpfadfinder (11-14 Jahre) und Pfadfinder (14-16 Jahre). Im Alter von 16 wird man dann zu einem Rover, die sich tatkräftig um die Zukunft des Vereins kümmern. Dann kann man auch den Posten eines Gruppenleiters übernehmen. So auch die beiden Vorstände, welche die Wölflinge momentan gemeinsam anleiten.

„Die Inhalte sind von Stufe zu Stufe unterschiedlich. Gerade bei den Wölflingen spielen wir viel. Wir machen aber auch Grundkurse in Knoten und das Aufbauen von Zelten. Auch den Umgang mit Karten und Kompass haben wir schon angefangen“, berichtet Menner. Neben den großen Zeltlagern an Pfingsten und im Sommer gestalten die Pfadfinder unterschiedliche Projekte, machen Videoabende und kombinieren diese dann mit Nachtwanderungen mit selbstgebastelten Fackeln. Das gemütliche Beisammensein, der Zusammenhalt und das Gemeinschaftserlebnis stehen dabei immer im Vordergrund, doch werden auch ernstere Themen, wie beispielsweise Kinderarbeit, behandelt. Lange Tradition

Auch die eigene Geschichte wird nicht vernachlässigt, schließlich gibt es die DPSG seit 1962. Mit Beginn des neuen Jahrtausends spaltete sich ein Stamm unter der Leitung von Felix Hug ab, der jetzt dem Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) in Pfullendorf vorsteht. „Er war die treibende Kraft im Stamm, die alles im Griff hatte. Er hat aufgehört und viele junge Pfadfinder mitgezogen. Alle die ihn kannten und cool fanden sind mit rüber in den anderen Stamm. Von dem her hatten wir dann personelle Probleme“, erzählt Menner.

Durch diesen gravierenden Einschnitt halbierte sich die Zahl der christlichen Pfadfinder beinahe. Daher sind sie heutzutage auch ein sehr junger Stamm. Viele aktive Mitglieder zieht es zum Studieren weg. Als Menner sieben Jahre alt war, durfte er auf sein erstes Zeltlager - mit 21 Jahren ist er, von Beruf Zimmermann, mittlerweile das älteste aktive Mitglied.

 

(Quelle: Schwäbische Zeitung Erschienen: 05.01.2013 15:00)

 

Besinnlicher Jahresausklang in der Stadtkirche

 

Das Jahr endet für die Pfullendorfer Georgspfadfinder mit einem Wechsel in der Vorstandschaft. David Waldschütz gibt nach vierjähriger Vorstandschaft sein Amt ab. Einstimmig gewählt übernimmt Sabrina Hirling seinen Posten.

 

Das Jahr endet für die Pfullendorfer Georgspfadfinder mit einem Wechsel in der Vorstandschaft. David Waldschütz gibt nach vierjähriger Vorstandschaft sein Amt ab. Einstimmig gewählt übernimmt Sabrina Hirling seinen Posten.

Am vierten Adventssonntag gestalteten die Georgspfadfinder in der Stadtkirche den alljährlichen Friedenslichtgottesdienst. Das vom Österreichischen Rundfunk in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird jedes Jahr am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.

 

Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

 

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

 

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft. Erneut wollen darum alle Pfadfinder ein gemeinsames Zeichen setzen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.

 

In unserer pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

 

Sommerlager 2012

Pfadfinder im Dschungel

 

In Anlehnung an das Kinderbuch „Dschungelbuch“ verbrachten 30 Pfadfinder und Pfadfinderinnen zehn Tage im Schussental. „Der Spaß kam mit Sicherheit nicht zu kurz“, so Stammesvorstand Stefan Menner, „sei es im Stammes- oder im Gruppenprogramm“. Ganz sicherlich aber hatten die Trupplinge ihren Spaß bei Spielen in den Wäldern, Wiesen und Weihern, bei den vielen Abenden am Lagerfeuer und natürlich auch bei dem hervorragendem Essen.

Am zweiten August begann die Reise für Bagheera, Mogli, Shere Khan, Baloo und ihre Freunde. Direkt am Altdorfer Wald standen bereits einige Zelte, die von King Lui (dem Vortrupp) aufgestellt wurden.

Während des Lagers spielten die Kinder Abenteuer aus dem Buch nach und beschäftigten sich mit den Geschichten aus dem „Dschungelbuch“. So konnten die Kinder Knotenkunde, Wegzeichen und Co in der Praxis erleben.

Am Dienstag wurde es dann gruselig. Bei der Nachtwanderung bekamen sogar die Leiter ein flaues Gefühl.
Nachts versuchten einige „Überfäller“ den Banner zu klauen, doch dank unserer motivierten Nachtwache konnte dieser Pfadfinderbrauch vereitelt werden.

Für den Stamm war dieses Sommerlager ein voller Erfolg. Wir möchten unseren Unterstützern herzlich danken und freuen uns schon auf das nächste Lager.

Gut Pfad

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