Sommerlager 2007 in Bruchsal

Eine Welt - ein Versprechen" - unter diesem Lagermotto verbrachten 34 Pfadfinder der DPSG St. Jakobus Pfullendorf zehn Tage auf dem Truppenübungsplatz in Bruchsal, um mit 6000 Pfadfindern den 100. Geburtstag der Weltbruderschaft der Pfadfinder zu feiern. Mit Pauken und Trompeten wurde daran erinnert, dass Lord Robert Baden-Powell vor genau 100 Jahren die größte Jugendbewegung mit inzwischen 29 Millionen Mitgliedern gegründet hat.

 

Nachdem die Roverstufe mit dem Aufbau des Lagerplatzes begonnen hatte, konnten die Trupplinge nach ihrem zweitägigen Hike (Wanderung mit ganzem Gepäck) am Samstag dankbar sofort den riesigen Lagerplatz unter die Lupe nehmen. Denn dort gab es jede Menge zu sehen und viele Fragen zu beantworten: Welche Pfadis sind überhaupt da? Wie gestalten sie ihren Lagerplatz? Aus welchen Nationen kommen die Pfadfinder, sind auch Pfadis aus Afrika, dem Lieblingsland von Baden-Powell da?

In Pfadfinderausrüstungsläden konnten die Trupplinge ihre Kluften mit neuen Aufnähern bestücken und in Pfadi-Cafés neue Pfadfinder kennen lernen. Die Trupplinge hatten allerdings wenig Zeit, sich auf dem großen Lagerplatz umzusehen, da es ein umfassendes Programm zu bestreiten galt. Neben der gigantisch großen Eröffnungsfeier, bei der alle 6000 Teilnehmer auf einem Platz zusammenkamen, gab es immer wieder verschiedene Programmpunkte, an denen die Kinder entweder in ihrer Alterstufe oder in ihrem Stamm auf dem ganzen Platz teilnehmen konnten.

 

Ein Höhepunkte waren "100 Gute Taten", die die Pfadfinderstufe (14-16-Jährige) im nahe gelegenen Bruchsal leisteten. In Kleingruppen verbrachten die Jungs und Mädels zwei Tage außerhalb des Lagerplatzes, um Familien oder Anstalten und Vereinen durch ihren Arbeitseinsatz ein bisschen unter die Arme zu greifen. Der Lagerhöhepunkt fand dann am Mittwochmorgen um 5 Uhr auf dem "Platz des Versprechens" statt. Dort erneuerten alle Pfades zum Sonnenaufgang gleichzeitig ihr Pfadfinderversprechen. Diese bewegende Versprechensfeier und der 100. Geburtstag wurden am Abend mit einer riesigen Party und Live-Bands gefeiert.

 

Den Freitag verbrachten die Pfades vom Stamm Pfullendorf auf ihrem Lagerplatz, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Von dieser Gemeinschaft machte sich auch der Pfullendorfer Stadtpfarrer Albert Eckstein bei seinem Besuch sein eigenes Bild, indem er in der Küche beim Kochen half, den Chicken-Tanz mitmachte und auch beim Abendprogramm nichts ausließ, was Spaß macht.